Friedrich und Isabel Vogel-Auszeichnungen für Wirtschaftsjournalismus

Die Bewerbungen für die Vogel-Preise und -Stipendien 2018 können ab sofort eingereicht werden. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2018.

Die Friedrich und Isabel Vogel-Preise zeichnen Beiträge in Druck- bzw. Online-Medien, Hörfunk oder Fernsehen sowohl von einzelnen Autoren als auch Redaktions-Teams aus. Die Preise sollen für journalistische Arbeiten vergeben werden, die der Weiterentwicklung einer freien Wirtschaftsordnung im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft dienen und dem Leser, Zuschauer oder Hörer dabei das Thema "Wirtschaft" verständlich nahe bringen. Behandelte Themen sollen originell und von Relevanz sein, die Arbeiten durch ihre Sprache, den Spannungsaufbau sowie die erkennbare Rechercheleistung herausragen.

Die in deutscher Sprache eingereichten Beiträge müssen zwischen dem 1. Juli des Vorjahres und dem 30. Juni des Kalenderjahres der Auslobung erschienen sein. Eigenbewerbungen sowie Vorschläge Dritter sind willkommen.

Es werden Arbeiten angenommen, die von hauptberuflichen Journalisten verfasst und in allgemein verbreiteten, bundesdeutschen Medien veröffentlicht wurden. Eine kurze persönliche Einlassung über die Entstehungsgeschichte der Story wird ebenso erwartet wie ein kurzer tabellarischer Lebenslauf.

Die Friedrich und Isabel Vogel-Stipendien sollen es dem journalistischen Nachwuchs ermöglichen, "nicht alltäglichen" Ideen nachzugehen, diese zu recherchieren und daraus Artikel zu entwickeln. Die Stipendien verstehen sich zur Bestreitung des Lebensunterhalts während der eigenen Recherchen (auch) im Ausland, diese müssen bis zum 31. Dezember des Folgejahres der Preisverleihung durchgeführt sein.

Für die Stipendien gilt eine Altersbeschränkung von ≤ 35 Jahre (zum Zeitpunkt der Bewerbung).

Die Ausschreibung richtet sich vorzugsweise an freie und angestellte Journalisten sowie Volontäre. Einer Bewerbung muss ein konkreter Rechercheplan für einen geplanten Artikel zu Grunde liegen.
Einzureichen sind ein kurzer tabellarischer Lebenslauf, ein Exposé der geplanten Recherche mit Angaben zu den erwarteten Kosten und zu einem Medium, das für den daraus entwickelten Artikel infrage kommt, sowie mindestens eine und bis zu drei Arbeitsproben.

Zwei Drittel des Stipendiums werden sofort ausgezahlt, die Schlussrate nach einem ersten Recherchebericht, der mit Belegen unterfüttert sein sollte. Nicht verbrauchte oder nicht verwendete Gelder sind der Friedrich und Isabel Vogel-Stiftung zurück zu überweisen.

Bewerber können jeweils nur eine Arbeit einreichen. Eine gleichzeitige Bewerbung für Preise und Stipendien ist dabei ausgeschlossen.

Sofern die eingereichten TV- und Hörfunkbeiträge bis zum 31. Oktober des Jahres einer Ausschreibung nicht jederzeit kostenfrei online abrufbar sind, sind bitte zusätzlich drei Exemplare eines Mitschnitts auf Datenträger (DVD) per Post an die Friedrich und Isabel Vogel-Stiftung einzusenden:

Friedrich und Isabel Vogel-Stiftung im Stifterverband
Harald Schaaf
Barkhovenallee 1
45239 Essen

Foto: Bert Bostelmann/bildfolio

Die Entscheidung über die Vergabe der Preise und Stipendien obliegt dem Kuratorium. Bewerbern steht kein Rechtsanspruch auf Leistungen der Friedrich und Isabel Vogel-Stiftung zu.